Viola Maybach: Ein Foto als Auslöser

Der kleine Fürst 171 – Adelsroman

Viola Maybach: Ein Foto als Auslöser
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Verlag: Blattwerk Handel GmbH
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 100 (Druckfassung)
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Viola Maybach hat sich mit der reizvollen Serie "Der kleine Fürst" in die Herzen der Leserinnen und Leser geschrieben. Alles beginnt mit einem Schicksalsschlag: Das Fürstenpaar Leopold und Elisabeth von Sternberg kommt bei einem Hubschrauberunglück ums Leben. Ihr einziger Sohn, der 15jährige Christian von Sternberg, den jeder seit frühesten Kinderzeiten "Der kleine Fürst" nennt, wird mit Erreichen der Volljährigkeit die fürstlichen Geschicke übernehmen müssen.

"Der kleine Fürst" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.

Die dreizehnjährige Anna von Kant saß wieder einmal im Publikum, um einem Vortrag ihrer berühmten Tante Angelika Gräfin Maritz zu lauschen. Diese war Archäologin und hatte mit ihrem Team vor nicht allzu langer Zeit Überreste einer alten Inkastadt in Peru gefunden. Die Ausgrabungen liefen noch, es war mehr von der Stadt erhalten, als zunächst angenommen. Besonders durch diesen letzten Fund in Peru war Angelika in aller Welt bekannt geworden.

Sie war eine mitreißende Rednerin, die es verstand, die Ausgrabungen so spannend zu schildern, dass das Publikum ihr bereitwillig folgte. Nun verhielt es sich nicht etwa so, dass ihre Nichte Anna besonderes Interesse an Archäologie gehabt hätte. Ihr Interesse galt vielmehr einer schönen Blondine, von der sie mittlerweile sogar den Namen wusste: Isabella von Bolanden. Diese besuchte jeden Vortrag Angelikas, allein das war schon auffällig gewesen. Doch darüber hinaus hatte sie sich auch noch merkwürdig verhalten.

Aufgefallen war sie zuerst Annas Cousin, Christian von Sternberg, als sie die Vorträge noch zu dritt besucht hatten: Anna, ihr sechzehnjähriger Bruder Konrad und ihr Cousin Christian, der ein Jahr jünger als Konrad war. Mittlerweile wechselten sie sich ab. Christian jedenfalls hatte seinerzeit bemerkt, dass Isabella von Bolanden – damals hatten sie sie noch ›die Blonde‹ genannt, in Unkenntnis ihres Namens – sich immer wieder nach ihnen umgesehen hatte und bei jedem Blickkontakt heftig errötet war. So hatten sie angefangen, sich für sie zu interessieren: Gab es etwas, das ihre Tante Angelika und die blonde Isabella miteinander verband?

Natürlich hatten sie die Gräfin danach gefragt, und da war

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